Kinesiotape

 

Das Kinesiotaping kommt, wie der Name schon vermuten lässt, aus Asien, genauer gesagt: aus Japan. Vor rund 30 Jahren entwickelte der japanische Chiropraktiker Kenzo Kase das Kinesiotape. Das Besondere an diesem speziellen Pflaster ist, dass es hochelastisch, atmungsaktiv und hautfreundlich ist. Es dehne sich wie eine zweite Haut und ziehe sich wieder zusammen, ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken. Es kann schmerzlindernd und stoffwechselanregend sein.

Die Therapie wird mit vier Grundtechniken angewendet, die separat oder in Kombination ausgeführt werden und somit ein breites Anwendungsspektrum abdecken.

   

   

1. Muskelanlagen
Muskelanlagen werden angewendet bei erhöhter oder verminderter Ruhespannung, sowie bei Verletzungen der Muskulatur und bewirken eine Normalisierung der Ruhespannung, Schmerzlinderung und Verbesserung der Belastbarkeit, wodurch eine schnellere Heilung bewirkt werden kann.

2. Bänderanlagen
Bänderanlagen werden angewendet bei Verletzungen und Überlastungen von Sehnen und Bändern. Sie können eine Entlastung, Schmerzlinderung und Verbesserung der Belastbarkeit bewirken.

3. Korrekturanlagen
Korrekturanlagen werden unterschieden in funktionelle Korrektur und Faszienkorrektur. Die funktionelle Korrektur wird angewendet bei knöchernen Fehlstellungen, z.B. der Kniescheibe oder der Wirbelsäule. Fascienkorrekturen werden bei Verklebungen von Muskelfascien (Muskelhüllen) angewendet und können eine Auflockerung und somit eine Schmerzlinderung bewirken.

   

   

4. Lymphanlagen
Lymphanlagen werden angewendet bei Störung des Lymphabflusses. Die Lymphanlage bewirkt das Anheben der Haut. Somit vergrößert sich der Raum zwischen Haut und Unterhautgewebe, wodurch die Lymphflüssigkeit aus den Zwischenräumen einfacher in das Lymphsystem abfließt. Darüber hinaus wird die Haut durch das Anheben, in Kombination mit der Körperbewegung gedehnt. Das Bindegewebe kann hierdurch gelockert werden, wodurch sich die elastischen Fasern besser bewegen können.

 

 

 

 

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